Der Verband der heilpädagogischen Ausbildungsinstitute der Schweiz setzt sich für die Anliegen der heil- und sonderpädagogischen Studiengänge ein.
Diese werden an Pädagogischen Hochschulen, an Fachhochschulen und Universitäten in der Deutschschweiz und in der Romandie angeboten.
Der Verband setzt sich ein für die Vernetzung und die Förderung der Qualität in den Bereichen:
* Aus- und Weiterbildung von Fachpersonal für heil- und sonderpädagogische Berufsfelder
* Weiterbildung des praktisch tätigen Fachpersonals
* Dienstleistung und Beratung
* angewandte wissenschaftliche Forschung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf dem Gebiete der Heilpädagogik
Prof. Dr. Johannes Gruntz-Stoll, Präsident
Fachhochschule Nordwestschweiz, Pädagogische Hochschule, Institut Spezielle Pädagogik und Psychologie ISP
Prof. Dr. Kurt Aregger, Vizepräsident
Pädagogische Hochschule Zentralschweiz, Hochschule Luzern
Prof. Claudia Born, Quästorin
Fachhochschule Nordwestschweiz, Pädagogische Hochschule, Institut Spezielle Pädagogik und Psychologie ISP
Prof. Dr. Gabriel Sturny-Bossart
Abteilung Zusatzausbildung, Pädagogische Hochschule Zentralschweiz Luzern
Prof. Andreas Schindler
Pädagogische Hochschule Bern, Institut für Heilpädagogik
Prof. Dr. Gerard Bless
Universität Freiburg, Heilpädagogisches Institut
Prof. Dr. U. Frauenfelder
Université de Genève, Faculté de psychologie
Prof. Dr. Anne-Françoise Wittgenstein Mani
Institut des études sociales, HETS Genève
Prof. Dr. Jean-Paul Moulin
Haute école pédagogique Lausanne, Institut de pédagogie spécialisée
Prof. Dr. Geneviève de Weck
Université de Neuchâtel, Institut dxOrthophonie
Prof. Dr. Urs Strasser
Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik Zürich
Dr. phil. Erich Otto Graf
Universität Zürich, Institut für Sonderpädagogik
Prof. Jürg Rothenbühler
Schweizer Hochschule für Logopädie, Fachhochschule St. Gallen
Schweizerische Zentralstelle für Heilpädagogik Luzern
René Stalder, lic. phil.
Theaterstrasse 1
6003 Luzern
041 226 30 40
Fachhochschule Nordwestschweiz
Pädagogische Hochschule
Institut Spezielle Pädagogik und Psychologie (ISP)
www.fhnw.ch/ph/isp
Pädagogische Hochschule Bern
Institut für Heilpädagogik
www.phbern.ch/index.php?id=161
Heilpädagogisches Institut der Universität HPI
www.unifr.ch/spedu/index_de.html
Faculté de Psychologie et Section des Sciences de l'Education, FPSE
www.unige.ch/fapse/enseignement
HETS-ies
Filière des thérapeutes en psychomotricité
www.ies-geneve.ch/Psychomotricite/default.php?to=1.1.4
Institut de pédagogie spécialisée de l’HEP Lausanne
www.hepl.ch
Pädagogische Hochschule Zentralschweiz
Hochschule Luzern
www.luzern.phz.ch/content.php?link=242696525293.htm
Université de Neuchâtel
Faculté des lettres et sciences humaines
Institut d‘orthophonie
www.unine.ch/orthophonie
Hochschule für Heilpädagogik HfH
www.hfh.ch
Institut für Sonderpädagogik der Universität ISP
www.isp.unizh.ch/isp/index.htm
Schweizer Hochschule für Logopädie SHLR/SAL
www.shlr.ch/content/
Prof. Dr. Fredi Büchel, Professor für Sonderpädagogik an der Universität Genf
Armin Gugelmann, ehemaliger Schulinspektor und Dozent der HfH
Dr. paed. Gerhard Heese, emeritierter Professor für Sonderpädagogik der Universität Zürich
Dr. phil. Max Heller
Dr. phil. habil. Emil E. Kobi, emeritierter Institutsleiter und Dozent ISP, Universität, Basel
Rolf Ruckstuhl, ehemaliger Ausbildungsleiter SAL
Dr. phil. Ernst Siegrist, ehemaliger Dozent ISP, Universität, Basel
Dr. phil. Hans Werder, ehemaliger Institutsleiter und Dozent ISP, Universität, Basel
ASA-Association suisse d’aide aux handicapés mentaux
Bildungs- und Kulturdirektion BL, Schulinspektorat
Christlicher Lehrer- und Erzieherverein der Schweiz
Curatorium des Heilpädagogischen Instituts der Universität Freiburg
Curaviva, Verband Heime und Institutionen Schweiz
Deutschschweizer Logopädinnen- und Logopädenverband DLV
Höhere Fachschule für anthroposophische Heilpädagogik HFHS
Höhere Fachschule für Sozialpädagogik, Berufs-, Fach- und Fortbildungsschule BFF
Schweizerischer Zentralverein, für das Blindenwesen SZB
Seraphisches Liebeswerk
Syndicat des enseignants Romands SER
Vereinigung der Absolventen der HfH Zürich VAZ
Vereinigung der Absolventen des ISP Basel VAB
Vereinigung der Absolventen des Heilpädagogischen Instituts der Universität Freiburg VAF
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Der Verband heilpädagogischer Ausbildungsinstitute VHPA wurde 1959 gegründet. Auf den 1. Januar 1960 trat das Invalidenversicherungsgesetz IVG in Kraft. Damit gab es erstmals eine gesamtschweizerische gesetzliche Grundlage für die Bildung und Erziehung von behinderten Kindern und Jugendlichen. Die Heilpädagogischen Seminarien hatten als Mitgliedinstitute des VHPA den Auftrag, entsprechend spezialisierte Lehrkräfte und Fachpersonen auszubilden.
Veranlasst durch das IVG wurden einerseits die Sichtung von in der Praxis bewährten Fördermaßnahmen und andererseits ein schweizweiter Vergleich der Ausbildungscurricula erforderlich. Auf beiden Seiten zeigte sich große Heterogenität. Es gab für jede Behinderungsart separate Institutionen und Terminologien. Die öffentliche Schule führte Sonderklassen, deren Klientel sich mit derjenigen der IV-Sonderschulung überschnitt. Nach Verhandlungen mit dem BSV, den Institutionen, Kantonen und der EDK entschieden sich die VHPA-Mitgliedinstitute für eine Standardisierung der Studiengänge und erstellten Rahmenordnungen. Umfassend aus-gebildete Lehr- und Fachpersonen sollten zukünftig der Sonderschulung zur Verfügung stehen.
Nötig war dabei der konstruktive Dialog zwischen Ausbildung und Praxis. Damit sich von Seiten der Praxis entscheidende Anregungen für die Ausbildung gewinnen ließen und von Seiten der Ausbildung ein wesentlicher Mehrwert in die Verbesserung der Sonderschulung fließen konnte, strebte der VHPA 1972 die Gründung eines Generalsekretariats an. Die vorgezeichneten Aufgaben erforderten das Mitwirken und die finanzielle Unterstützung von sehr unterschiedlichen Partnern wie der IV, der EDK, einzelner Kantone und Verbänden wie zum Beispiel der damaligen Pro Infirmis. Da diese Partner in der Trägerschaft des Generalsekretariats Mitspracherecht wollten, jedoch selbst keine Ausbildungsinstitute waren, gründete der VHPA 1972 die Schweizerische Zentralstelle für Heilpädagogik SZH, die in der Folge seine Sek-retariatsgeschäfte führte.
In den frühen 90-er Jahren zeichnete sich ab, dass die Lehrerinnen- und Lehrergrundausbildung sowie die Kindergärtnerinnenausbildung zukünftig in der ganzen Schweiz auf Hochschulstufe angeboten werden. Diesem Standard mussten auch die Studiengänge in Heil- und Sonderpädagogik nachkommen. Die VHPA-Mitgliedinstitute setzten sich für eine EDK-Reglementierung ein und erlangten diese für Schulische Heilpädagogik 1998, für Logopädie und Psychomotoriktherapie im Jahr 2000. Da ab 1999 entschieden war, dass die Bologna-Deklaration auch die heil- und sonderpädagogischen Studiengänge betreffen wird, blieb der Antrag auf EDK-Reglementierung der heilpädagogischen Früherziehung und der Klinischen Heilpädagogik hängig. Im Januar 2005 reichte der VHPA beim Vorstand EDK ein Gesamtkonzept für die EDK-anerkannten Abschlüsse unter Berücksichtung der Bologna-Deklaration ein. Dieses ist im Herbst 2005 genehmigt worden.